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Kirche

Die Felsenkirche auf dem Gellért-Berg

Kirche · Duna menti síkság · 117 m
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  • Die Felsenkirche auf dem Gellért-Berg
    Die Felsenkirche auf dem Gellért-Berg
    Foto: Bankó Gábor, funiQ.hu
Die  Felsenkirche in der St. Stephan-Höhle auf dem Gellértberg kann man mit mehreren  religiösen und geschichtlichen Ereignissen verbinden. Die Kirche wurde für den Paulanerorden gebaut, der seine wichtigste Reliquie, ein Knochen von Heiligem Paul hier aufbewahrt. Am Eingang der Kirche befindet sich die Statue des Staatgründers Stephan I.

Die Felsenkirche am Südhang des Gellért-Berges hat eine fast 100 Jahre alte Geschichte. Die Kirche des Paulanerodens hat wichtige historische Reliquien und Kunstdenkmäler aufbewahrt, seitdem die Mönche des Ordens in der Mitte des 20. Jahrhunderts heimgekehrt waren. 

Die Kirche Unserer Lieben Frau wurde in der St. Stephan-Höhle am Hang des Gellért-Berges ausgestaltet. Laut einiger historischen Beschreibungen hat sie ihren ursprünglichen Namen von dem Heiligen Stephan bekommen, der als Einsiedler hier lebte und der mit warmem Wasser der Quellen am Fuße des Berges die kranken Menschen heilte. Die Idee der Felsenkirche wurde von der Höhle in Lourdes  - mit offiziellem Namen Massabielle-Höhle - inspiriert, wo nach den Legenden die Heilige Jungfrau vor einem 14jährigen Mädchen auch mehrmals erschien. In den 1920-er Jahren machte eine ungarische Pilgergruppe am Altar der Höhle einen Besuch, und nach ihrem Heimkehr reichten sie die Idee des Baus der Felsenkirche ein. Ursprünglich planten sie ein Sanktuarium wie das der Höhle in Lourdes zu bauen.  

Die Kirche wurde von Károly Wichinger nach Entwürfen von Dr. Kálmán Lux gebaut. In dieser Zeit war die Kirche nur ein Höhlenloch,das war das Sanktuarium. Die Hauptkirche befand sich unter dem freien Himmel, auf der Felsenterasse außer dem Eisengitter - davon stammt auch ihr Name.  

Die Felsenkirche besteht heute aus zwei Teilen: der obere Teil ist die St. Iván-Höhle, die auf uralter, natürlicher Weise entstand. Der untere Teil ist aber eine Vielzahl der künstlich gestalteten Höhlenlöcher, der sich im Inneren des Berges befindet. Die Thermalquellen unter dem Berg sorgen das ganze Jahr in der Kirche  für eine angenehme Temperatur von etwa 20 Grad. Obwohl die Idee der Felsenkirche lag schon 1924 vor, wurden mit den Bauarbeiten erst später, im Jahr 1931 beendet. Die Erweiterung der Kirche setzte sich nach dem Aufbau fort: sie wurde 1934 sogar mit einem neoromanen Kloster ergänzt. Im Jahr 1936 wurde auf den Felsengiebel über dem Eingang der Kirche ein beleuchtetes Holzkreuz gestellt. 

Die Kirche wurde für den einzigen, von den Ungarn gegründeten Orden, den Paulanerorden gebaut. Im Jahr 1786 wurde auch der Paulanerorden, mit vielen anderen Orden zusammen von dem österreichischen Kaiser, Josef II. aufgelöst. Nur zwei Kloster des Ordens sind zurückgeblieben, beide in Polen. Nach dem fast 50 Jahre langen Exil reiste der Erzbischof von Kalocsa 1934 nach Częstochowá, woher er mit den dort gesiedelten Mönchen des Paulanerordens zusammen zurückgekehrt ist. In der bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts wirkenden Wochenzeitschrift, in dem Budaer Journal, das sich mit dem öffentlichen Leben von Buda beschäftigte, wurde über die Heimkehr der Paulaner auf folgender Weise geschrieben: "Die Heimkehr des ungarischesten Ordens ist nicht nur ein Freudentag aller richtigen Ungarn, sondern auch ein Symbol, wie die Felsenkirche auch ein Symbol ist, Der Gott hat kein stärkeres Haus, als sie."

In dem II. Weltkrieg kamen viele Flüchtlinge nach Ungarn, und sie besuchten oft die Felsenkirche. Die Reden des Kardinals, József Mindszenty, die hier gehalten wurden, hörten Zehntausende von Pilgern vor der Schließung der Kirche. In den 1950-er Jahren wurden die Orden in Ungarn von dem kommunistischen System aufgehoben. Die Mönche der Felsenkirche wurden 1951 aus der Kapelle abgeschoben, Das Kreuz über dem Eingang der Kirche wurde heruntergestürzt, dann wurde der Eingang der Kirche ein Jahrzehnt später mit einer 1-1,5 m breiten Betonmauer gesperrt.  

Bis zum Systemwechsel befand sich eine Karstwasser Beobachtungsstation an der Stelle der Kirche. Das Kloster am Berghang wurde von dem Staatlichen Ballettisntitut als Kollegium benutzt. Die Felsenkapelle war 40 Jahre lang gesperrt, dann gelang sie im Jahr 1990 wieder zu dem Paulanerorden und wurde wieder geöffnet. 1992 wurde die Betonmauer, die den Eingang gesperrt hat, abgebaut. Ein Stück davon steht auch noch heute rechts vom Eingang, um die Besucher an die Jahrzehnte der kommunistischen Diktatur zu erinnern. Das neue Kreuz wurde 2001 an dem Tag aufgestellt, an dem es vor 50 Jahre früher niedergestürzt wurde. In diesem Jahr wurde auch das Werk des Bildhauers, Pál Kő, die Statue vom König Heiligen Stephan eingeweiht. Die Statue stellt den Staatsgründer, der neben seinem Pferd steht, dar und in seiner Hand hält er das Modell einer Kirche, aus der Romanenzeit. Am Eingang der Kirche, am Eisengitter kann man das Wappen des Paulanerordens sehen. 

Wenn wir in die ehemalige St. Stephan-Höhle eintreten,können wir die Statue von der Mutter Gottes erblicken. Gegenüber dem Eingang steht die Statue des Gründers des Paulanerordens, Boldog Özséb. Davon links befindet sich das Relief des Kardinals, József Mindszenty.  Aus der Höhle führt ein tunnelähnlicher Korridor in den künstlich gestalteten Kirchenteil, wo die Gottesdienste stattfinden. Die Besonderheit der Statue der Mutter Gottes mit der Heiligen Krone ist das, dass das kleine Jesus nicht im Schoss von Maria sitzt, sondern er steht an ihrem Fuß, und er reicht seiner Mutter den Staatsapfel. Die Darstellung bezieht sich auch auf den König Stephan I., der den Willen des Gottes erfüllte und empfohl das ganze Volk in die Hut unserer Lieben Frau.

Wenn wir weitergehen, können wir die polnische Kapelle finden, wo die Leute, die in die Kirche flüchteten, warteten auf das Ende des Krieges. Am Geländer der Kapelle können die Wappen der beiden Nationen gesehen werden, die das dritte, das Wappen des Paulanerordens  in der Mitte verbindet. Auch eine Kopie des Bildes des berühmten Sanktuariums von Częstochowa, der Schwarzen Madonna befindet sich in der polnischen Kapelle. Und das Wahrzeichen des polnischen Herrscherhauses, den Jagelló-Adler kann man hier sehen. Hier befindet sich noch die Statue der polnischen Königin, der ungarischen St. Hedwig.  

Von der polnischen Kapelle führt der Weg in die Hauptkirche. Der Hauptaltar wurde 1990 von Angelo Acerbi, Apostolischem Nuntius geweiht. Der Altar wurde nach den Entwürfen des Kunstgewerblers, Győző Sikota in der Zsolnay Manufaktur in Pécs gemacht. Die Verzierung vorne stellt einen Fisch, das Wahrzeichen der Frühchristlichen dar: die drei Fische, die einen Kopf haben, symbolisieren auf dem Relief die Dreifaltigkeit. Auf dem riesengroßen Kruzifix ist das sterbende Jesus zu sehen. Das ursprünglich aufgrund des Kreuzes von Limpias gemachte Kruzifix wurde 1951 vernichtet; heute steht das Kruzifix aus Linde des Holzschnitzerkünstlers, István Szerváciusz am Altar. Gegenüber dem Hauptaltar, auf der linken Seite befindet sich das St. Gellért Relief, das Werk der Keramikerin, Mária Majzik, auf dem der Heilige nicht als Bischof, sondern als betender Einsiedler gesehen werden kann. 

Über dem Sakralbau der Kirche befindet sich die wichtigste Reliquie des Paulanerordens: ein Stück von dem Unterschenkel von St. Paul.

In der Felsenkirche treffen sich die historischen, nationalen, kulturellen, religiösen und Naturerben und Werte auf einzigartiger Weise. Auf jeden Fall lohnt es sich, die Kirche am Berghang zu bewundern, die die Gottesdienste beachtend in der Öffnungszeit frei besucht werden kann. 

Öffnungszeiten

Über die Öffnungszeiten können Sie sich am Ort informieren!

Preise:

Kostenlos.
Profilbild von funiQ
Autor
funiQ
Aktualisierung: 25.02.2022

Öffentliche Verkehrsmittel

  •  Die Haltestelle Szent Gellért tér ist mit der Straßenbahn, U-Bahn und mit dem Bus einfach zu erreichen. 

Anfahrt

  • Wir können bis zur Felsenkirche gegenüber der Seite des Gellért Hotels, von dem Kelenhegyi Weg spazieren.

Parken

  • Auf dem Kelenhegyi Weg kann man parken (gebührenpflichtig). 

Koordinaten

DD
47.484897, 19.052179
GMS
47°29'05.6"N 19°03'07.8"E
UTM
34T 353263 5260890
w3w 
///werde.fähig.aufzuteilen
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Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Szent Gellért rakpart 1.
1114 Budapest
Telefon +36 20 775 2472

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