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Höhle

Die Höhle von Pál-völgy

Höhle · Dunazug-hegyvidék · 210 m
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  • Der Eingang der Höhle von Pál-völgy
    Der Eingang der Höhle von Pál-völgy
    Foto: Gulyás Attila, Magyar Természetjáró Szövetség
Die Höhle von Pál-völgy ist ein Teil des längsten, zusammenhängenden Höhlensystems von Ungarn, die seit mehr als hundert Jahren besucht werden kann. In der Strecke von 500 m, die für die Touristen zugänglich ist, kann man alles Wichtiges und Interessantes von den Tropfsteinen, den Felsenformen und der Geschichte der Höhle erfahren, wobei man sowohl das Märchenland als auch die Hexenküche begehen kann.  

Budapest ist die Stadt der Höhlen - diesen Satz kann man vielmals hören und nicht ohne Grund. Das ist die einzige Hauptstadt der Welt, unter der sich Höhlen, sogar Höhlensysteme befinden. Die Zahl der bekannten Höhlen ist fast 200, und es kann noch bisher nicht entdeckte Gänge geben.  

Die Entstehung der Höhle lässt sich zur Zeit Eozän vor 40 Millionen Jahren zurückführen. Die kalkigen Reste der Tiere, die einst im hier wellenden Meer lebten, fielen auf den Meeresboden und versteinerten. Daraus entstand das Eozän-Gestein. Als sich das Meer zurückzog, ragte das Gestein hervor. Danach entwickelten sich die Rissnetzwerke infolge der Bewegung der Erde. Schließlich gestaltete die von unten aufbrechende Thermalquelle die Gänge. 

Die Höhle von Pál-völgy wurde 1904 in einem unbenutzten Steinbruch neben dem Szépvölgyi Weg entdeckt. Laut einer Sage brach die Erde unter einem Schaf durch, so wurde die erste Höhlung aufgefunden.  

Bis zum Jahr 1910 wurden nur 1200 m lange Höhlungen aufgefunden und erst 1919 wurden sie für die Touristen eröffnet, als schon Treppen und Geländer bei dem kurzen Spaziergang halfen. Damit wurde die Höhle von Pál-völgy die erste Budaer Höhle Ungarns, die durch einen künstlichen Eingriff eröffnet wurde. Im Jahr 1927 wurde der Erste Internationale Höhlenforschungskongress in Budapest veranstaltet. Dieser trug dazu bei, das Begehen der ausgebauten Strecke noch bequemer zu machen. Mit der Unterstützung der Hauptstadt erwartete eine Beleuchtung die Besucher, die sogar in Straßenbekleidung kommen konnten.  

Die Höhlungen wurden während des II. Weltkrieges als Schutzbunker benutzt, deshalb wurden die Einrichtung und die Gebilde verletzt. Erst 1973 wurde sie bedeutend saniert. Im Jahr 1989 - während eines erneuerten Kongresses - wurde die besuchbare Strecke zu ihrer heutigen Länge (500 m) erweitert. Die heute bekannte Länge der Höhle beträgt fast 13,5 km. 

Als Ergebnis der mehrere Jahrzehnte langen Arbeit machten die Forscher im Jahr 2001 die Verbindung mit der fast 5,2 km langen Mátyás-hegyi Höhle. Das so ausgestaltete System wurde mit seiner 18,5 km Länge die zweitlängste Höhle Ungarns.  

Zehn Jahre später, im Jahr 2011 wurde der Durchgang zwischen den Pál-völgy–Mátyás-hegy und Harcsaszájú–Hideg-lyuk Höhlensystemen gefunden. Das so entstandene Höhlensystem von Pál-völgy wurde mit ihrer 31 km Länge - überholend das bekannte Baradla-Domica Höhlensystem, das bis dahin für die längste gehalten wurde - die längste Höhle Ungarns. 

Von den Budaer Höhlen abweichend ist die Höhle von Pál-völgy an Tropfsteinen reich, so können wir abwechslungsreiche Formen, hängende und stehende Tropfsteine sehen. Die charakteristischen Spektakel der Höhle sind die hohen, spaltähnlichen Gänge, kugelähnlichen Auslösformen,die durch die Thermalquellen ausgelöst wurden, die verschiedenen Kalzitkristalle und die uralten Muschel- und anderen Tierabdrücke.   

Da die Höhle nur mit Führung,in kleinen Gruppen besucht werden darf, wird unser Fremdenführer über die Spektakel der Höhle viel erzählen und mit seiner Hilfe werden wir die Formen entdecken, die Märchenfiguren und Tieren ähnlich sind. Wir können "das Theatersaal", "das Märchenland" besichtigen und wir können die Legende "der Hexenküche" ausprobieren. (Wer hier den Namen einer Speise ruft, kann zu Hause diese Speise essen.

Am Eingang befinden sich ein Imbissstand und eine Kneipe. 

 

Tipps:

  • Die Höhle darf nur mit Führung besucht werden. Die Touren starten in jeder Stunde und dauern etwa 50 Minuten. 
  • Der Wanderweg ist in Straßenbekleidung zugänglich, aber es lohnt sich, sich wärmer anzuziehen, weil die konstante Temperatur der Höhle liegt bei 11 Grad. Wenn jemand verfroren ist, der soll auch eine Mütze und einen Schal sogar im Sommer mitbringen. 
  • Bequeme Schuhe mit flachen Absätzen sind empfehlenswert - man soll auch Leiter erklimmen. Man kann auch dünne Handschuhe an den kalten Geländern gut benutzen.
  • Auf manchen Strecken der Höhle kann man steile Treppen finden, deshalb ist der Besuch für Kinder unter 5 Jahre und einer Größe von 105 cm nicht erlaubt!

Öffnungszeiten

Die Höhle kann außer Montag über das ganze Jahr besucht werden. Aber über die aktuellen Öffnungszeiten können Sie sich am Ort informieren!

Preise:

Über die aktuellen Preise können Sie sich am Ort informieren!
Profilbild von Zsuzsa Lévai
Autor
Zsuzsa Lévai
Aktualisierung: 24.01.2022

Öffentliche Verkehrsmittel

  • Mit den Buslinien 65 und 65/A, die von dem Kolosy Platz verkehren, sollen wir bis zur Haltestelle Pál-völgyi cseppkőbarlang fahren.

Anfahrt

  • Der Bus hält fast am Eingang an. Wir sollen 50 m in Richtung der Nebenstraße spazieren und wir werden schon das Steintor vor dem Empfangsgebäude sehen.
  • Der Parkplatz befindet sich auf der Gegenseite des Szépvölgyi Weges, genau gegenüber der Höhle. 

Parken

  •  Am Rande des Steinbruchs, der gegenüber der Höhle liegt, können wir den Parkplatz finden.

Koordinaten

DD
47.532900, 19.016200
GMS
47°31'58.4"N 19°00'58.3"E
UTM
34T 350689 5266293
w3w 
///apfelbaum.richtet.taten
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Szépvölgyi út 162.
1025 Budapest
Telefon +36 1 325 9505

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